Kunden in anderen Umständen:

Im Archäologischen Museum Hamburg stand er noch staunend unter dem lebensgroßen Proboscidea-Modell, als die Volontärin der Business Visum GmbH plötzlich hinter ihm fröhlich „BMG Ariola!“ ausrief. „Die haben immer so schöne Kinderplatten gemacht, und auch Charly Beutin & Band haben dort manch goldene Schallplatte eingeheimst, bevor sie zur EMI gewechselt sind.“

ESSO – wie der Medienkompetenzberater der Deichgrafikerin auch genannt wird – drehte sich um. Er war nur unwesentlich genervt vom Mitteilungsbedürfnis der früheren Praktikantin von FEF Family Entertainment. Ihr war er leider schon bei Forecast begegnet, als er dort einmal versehentlich an der Tür geklingelt hatte. Jetzt wollte er – nach dem Stop im Museum – eigentlich zur Hamburg Marketing GmbH, um dort das Konzept zu erläutern, mit dem er in den vergangenen Wochen schon bei Heinrich & De Wall, der Karsten Jahnke Konzertdirektion, der Kindernothilfe und dem Kulturkreis Torhaus Wellingsbüttel viel Aufsehen erregt hatte. Warum war das so? Das fragte sich nicht nur der Präsentationsoptimierer Peter Claus Lamprecht, sondern auch so ziemlich jeder Mitarbeiter von LIVE Music & Entertainment. Nur einer – der Brezellieferant von Maraton Music – verstand, worin das Erfolgsgeheimnis des Überfliegers lag, aber der würde es höchstens den Hupfdohlen des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin bei einem Jägermeister-Umtrunk verraten.

Der IT-Spezi von Motor Music bekam eine Ahnung, warum das Konzept so bestaunt wurde, als er den Rechner seines Kumpels von MüllerMeyer Restauration & Catering konfigurierte: Dort fand er eine geheime Datei. Schnell wurde ihm klar, um welche brisanten Informationen bezüglich der Musicas.de-iPad-App es sich handeln musste und wie auch er daraus Kapital schlagen könnte. parson communication, Peermusic und auch der eine oder die andere von Pinorrekk Records wussten natürlich längst Bescheid, denn sie hatten die Zeitung des Planetarium Hamburg gelesen. Dort stand alles über Public Image und auch vieles über Public Propaganda. Wer kein Freund der Buchstaben war, hätte das Geheimnis im Spätsommer auch direkt bei Radio Hamburg erfahren können. Es war allerdings geschickt in einem Reemtsma-Hörfunkspot versteckt. Gemeinsam mit dem Floor Manager von Semmel Concerts war der verwegene Querdenker schon auf der Weihnachtsfeier der Klaus Schulz Verlagsgesellschaft im Slatterys Pub auf die Idee seines Konzepts gekommen, in dem SONY BMG eine Rolle spielte, aber auch St. Johannis – Die Kulturkirche. Konzepte für geniale Firmen waren schon immer sein Ding gewesen – Weihnachtsfeiern weniger.

Die Story endete, wie sie enden musste: Starwatch stellte mit einer figelienschen Stehli Software die Webcam im Pub auf der Reeperbahn so ein, dass Dirigent Mike Steurenthaler der Stiftung Historische Museen Hamburg | Helms-Museum eine Stille Musik für das Theaterfestival Hamburg live auf die Leinwand der UFA Theater AG übertragen konnte. Dort saßen unter anderem Vertreter des Verbandes Deutscher Zeitschriften, manch einer, dessen Arbeitskraft Warner Music eingespart hatte, die komplette Weisse Flotte Schwerin in Uniform und natürlich Edda Wolf | Lu Jong und Martina Wolf PR.

Bei salzigem Popcorn und XL-Getränken erfuhren sie alles über das neue Konzept und staunten sehr ob seiner Andersartigkeit ...